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Herzlich willkommen!

Ich biete Ihnen exklusive Floristik für jeden Anlass, sowie Dekoartikel, Workshops und vieles mehr.


Die Blumenfee


Waisenhausgasse 27, 50676 Köln


Montag Ruhetag


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Samstag

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Tel: 0221-29834225

Mobil: 0163-7777-944


Meine Philosophie

Nachhaltig für Natur und Mensch

Bis auf wenige Exoten beziehe ich meine Ware regional und saisonal von sorgfältig ausgewählten Gärtnern (z. B. Einsatz von Nützlingen, statt Pestiziden). Hier sind mit den Jahren persönliche Beziehungen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden.

Einiges beziehe ich aus Holland, weniges aus Ecuador (Rosen) oder Kolumbien (Nelken). Wenn ich importierte Ware anbiete, dann sind diese unbedingt Fair-Trade und so verantwortungsvoll wie möglich der Natur und den Menschen gegenüber.

 

Aus diesem Grund verkaufe ich KEINE Afrika-Ware.

Dies bezieht sich vornehmlich auf Schnittblumen.



Raubbau im Blumenanbau

 

Die meisten Rosen z. B. werden in Kenia gezüchtet (auch von niederländischen Produzenten). Dies mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, da die Wetterverhältnisse dort vorteilhafter für die Aufzucht sind. Auch der CO2-Ausstoß des Transportes im Vergleich zum hohen Energiebedarf bei der Züchtung in Europa unter Glas (=im Gewächshaus) ist niedriger. Aber…

Wie so vieles hat auch dieses ein dickes ABER.

 

Afrika ist unter anderem ein wasserarmer Kontinent. Kenia ist da keine Ausnahme.

Zwar wird von einigen Farmen in der Regenzeit das Regenwasser gesammelt und alles Überschüssige, was von den Rosen nicht verbraucht wird, recycelt, aber das reicht bei Weitem nicht aus.

Der Naivasha See in der Nähe von Nairobi hat unter anderem durch die nahegelegenen Rosenfarmen einen sinkenden Wasserstand, was sich auch auf die Vegetation im und um den See auswirkt. Auch wird zum Teil das Abwasser (belastet mit Pestiziden und Dünger) der Farmen illegal in den See geleitet.

Einem Massai-Stamm sind im Jahr 2009 78 Schafe und Ziegen verendet – ohne äußerliche Einwirkungen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Tiere aus den Abwasserkanälen der Rosenfarmen getrunken haben.

Nebenbei erwähnt: Das Gebiet gehört eigentlich den Massai, welches Ihnen von Kolonialherren im 19. Jahrhundert mit einem umstrittenen Vertrag abgenommen und verkauft wurde.



So wurden auch zum Teil kenianische Bauern, die ihr Land nicht freiwillig hergeben wollten, entweder enteignet oder umgebracht (Quelle: persönliche Geschichten).

Nun könnte man sagen, dass die Rosenfarmen zur Wirtschaft beitragen und Menschen Arbeit geben, durch die sie ihre Familien ernähren können – doch das ist nur eine Seite der Medaille.

Auf der anderen Seite reicht der (ortsübliche) Mindestlohn nicht aus und viele Arbeiter müssen zwei oder drei Jobs annehmen, um über die Runden zu kommen.

Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit unterbieten sich Arbeitssuchende bezüglich des Lohns gegenseitig, was von den Farmern dankend angenommen wird.

Wer gegen die zum Teil schlimmen Bedingungen protestiert, wird gefeuert.

Leider ist es auch dort so, dass Frauen eher die niederen Arbeiten verrichten und Männer in Führungspositionen sitzen.

 

Viel schlimmer ist aber, dass durch den Wegfall des Hirseanbaus der teure Weizen aus Europa importiert werden muss (Quelle: persönliche Geschichten).

 

Auch sind auf vielen Farmen die Arbeiter nicht ausreichend gegen Pestizide geschützt – sie tragen teilweise nur einen Mund-Nasenschutz. (In dieser Sache ist allerdings mittlerweile einiges passiert und zum positiven geändert worden)

 

Die Farmen können aufgrund von Personalmangel bei der nationalen Umweltbehörde NEMA leider nicht ausreichend kontrolliert werden (jede Farm alle zwei Jahre). Zudem müssen Kontrollen angekündigt werden, was zur Folge hat, dass die Farmen sich entsprechend vorbereiten und vorübergehend „alles in Ordnung“ bringen können.

 

In Äthiopien und anderen Ländern Afrikas, in denen diverse Blumen angebaut werden, sieht es nicht viel besser aus. (Mehr Informationen hierzu)

 

Länder wie Kolumbien und Ecuador, aus denen ich Nelken (COL) bzw. außerhalb der Freilandrosensaison Rosen (EC) beziehe, haben grundsätzlich mehr Wasser zur Verfügung und es wird auch einiges für die kleinen Bauern getan.

 

Weiterhin habe ich KEINE Folie im Angebot und das Papier zum Einpacken der Ware besteht zu 30% aus Gras (sehr nachhaltig) und zu 70% aus Altpapier.

 

Zudem stelle ich gerade unser Kerzensortiment um. Hier hat sich ein schönes Angebot aus Olivenwachs ergeben, welches Nachhaltig ist und kurze Transportwege hat.

 

 

Ich bin immer auf der Suche nach neuen nachhaltigen Ideen und Umsetzungen, um Ihnen mit bestem Gewissen die schönsten Blumen anbieten zu können.

 

 

Quellen:

https://netzfrauen.org/2018/02/06/rosen/

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/blumen-aus-der-dritten-welt-die-rosenfabriken-1.3318309-2

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/zucht-in-kenia-die-reise-der-rosen-13422852.html

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/rosen-aus-kenia-ostafrikas-gefaehrliche-blueten-1939203.html

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